Portugal - Centro de Botanica Aplicada a Agricultura (CBAA), School of Agriculture (ISA), Technical University of Lisbon
Ich studiere momentan im Masterstudiengang Zelluläre Molekularbiologie an der Universität Potsdam und hatte zum Zeitpunkt des Praktikums drei Semester abgeschlossen und nur noch die Masterarbeit vor mir. So ergab sich ein günstiger Zeitpunkt mein dreimonatiges AuslandsPraktikum zu absolvieren, welches in den Semesterferien keinen Platz gefunden hätte.
Der Zeitraum des Praktikums lag sehr günstig mitten im Sommer, sodass mir sehr gutes Wetter sicher war. In den drei Monaten hat es nur wenige Male leicht geregnet. Jedoch waren die hohen Temperaturen von bis zu 40°C an manchen Tagen unerträglich. Zum Glück war mein Arbeitsplatz im Labor der Arbeitsgruppe „Genetik und Pflanzenzüchtung“ am Agrarinstitut gut klimatisiert. Dort wurde ich von meinen Kollegen sehr herzlich und offen aufgenommen. Auch die Inhalte des Praktikums entsprachen der Beschreibung, die ich zuvor bekommen hatte. Ich war sogar positiv überrascht, dass es schon einen genauen Wochenplan für meine Betreuung in den verschiedenen Bereichen der Arbeitsgruppe gab. So wurde ich in aktuelle Forschungsarbeiten meiner Kollegen miteinbezogen und konnte verschiedene Labormethoden auf dem Gebiet der cytogenetischen Analyse sowie Molekularbiologie erlernen.
Abgesehen von der Laborarbeit hatte ich auch die Gelegenheit mit meiner Betreuerin Strandflieder-Pflanzen in der Natur zu untersuchen. Bis auf eine Kollegin sprachen alle Mitarbeiter fließendes Englisch, sodass die Kommunikation problemlos funktionierte.
Ich hatte zwar vor meinem Praktikum ein wenig Portugiesisch gelernt, was aber natürlich nicht für Unterhaltungen ausreichte. Aber ich konnte immerhin die grundlegenden Dinge halbwegs ausdrücken, was meist auch reichte. Denn viele Portugiesen bemühen sich Englisch zu sprechen.
Neben den vielen positiven Erfahrungen während des Praktikums gab es leider auch einen Wehrmutstropfen, da die Betreuung durch das lokale IAESTE-Komitee leider kaum vorhanden war. Zwar wurde meinem Wunsch entsprechend eine Unterkunft im Studentenwohnheim der technischen Universität organisiert. Aber eigentlich sollte ich nach meiner Ankunft am Studentenwohnheim von einem IAESTE-Mitglied begrüßt werden. Stattdessen gab es nur einen Zettel. Auch später ging keine Initiative von IAESTE aus. Aus Deutschland bin ich es gewöhnt, dass für die Praktikanten Ausflüge angeboten werden, damit man Land und Leute besser kennenlernen kann. Erst nachdem zwei Monate meines Praktikums vorüber waren, wurde ein Ausflug mit vielen anderen Praktikanten aus aller Welt nach Sintra (in der Nähe von Lissabon) organisiert. So habe ich erst dann herausgefunden, dass ein weiterer IAESTE-Praktikant die ganze Zeit im Wohnheim nebenan gewohnt hatte und ich nichts davon wusste. Es wäre also toll gewesen, wenn das lokale IAESTE-Komitee den Kontakt zu anderen Praktikanten von Anfang an hergestellt hätte.
Die fehlende Organisation von Ausflügen in Portugal durch IAESTE habe ich nicht so sehr bedauert, da ich in meinen drei Monaten auch allein oder mit anderen Studenten aus dem Wohnheim genug zu erleben hatte. Da ich mich in Lissabon relativ einfach zurecht gefunden habe, war es kein Problem für mich alleine Ausflüge zu organisieren. Und bei Problemen haben wir jederzeit meine Mitbewohner im Studentenwohnheim oder Arbeitskollegen geholfen.
Die Unterkunft im Studentenwohnheim, welches das lokale IAESTE-Komitee für mich organisiert hatte, war sehr preisgünstig und war bis auf die Kakerlaken sehr nett. Die ersten zwei Monate wohnte ich in einem Wohnheim im Vorort Cruz Quebrada, etwas außerhalb von Lissabon. Im August musste ich dann in ein anderes Wohnheim umziehen, da die meisten Wohnheime in den Semesterferien geschlossen werden und fast alle Studenten zu ihrer Familie fahren. Diese Unterkunft lag zwar viel zentraler mitten in Lissabon, aber das Zimmer sowie Küche und Bad waren sehr klein. Letztendlich war es für den Preis von 120€ pro Monat schon in Ordnung.
Die Bezahlung meines Gehaltes ließ im ersten Monat zwar etwas länger auf sich warten, weil es wohl Unstimmigkeiten bezüglich der Zuständigkeit gab, aber das lief anschließend viel besser. Von dem hohen Gehalt von 750€ konnte ich sehr bequem leben und viel unternehmen. Zusammenfassend kann ich jedem, der die Gelegenheit hat, empfehlen ein Auslandspraktikum zu machen, vor allem in Portugal. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen, denn es waren wirklich drei unvergesslich schöne Monate.
Der Zeitraum des Praktikums lag sehr günstig mitten im Sommer, sodass mir sehr gutes Wetter sicher war. In den drei Monaten hat es nur wenige Male leicht geregnet. Jedoch waren die hohen Temperaturen von bis zu 40°C an manchen Tagen unerträglich. Zum Glück war mein Arbeitsplatz im Labor der Arbeitsgruppe „Genetik und Pflanzenzüchtung“ am Agrarinstitut gut klimatisiert. Dort wurde ich von meinen Kollegen sehr herzlich und offen aufgenommen. Auch die Inhalte des Praktikums entsprachen der Beschreibung, die ich zuvor bekommen hatte. Ich war sogar positiv überrascht, dass es schon einen genauen Wochenplan für meine Betreuung in den verschiedenen Bereichen der Arbeitsgruppe gab. So wurde ich in aktuelle Forschungsarbeiten meiner Kollegen miteinbezogen und konnte verschiedene Labormethoden auf dem Gebiet der cytogenetischen Analyse sowie Molekularbiologie erlernen.
Abgesehen von der Laborarbeit hatte ich auch die Gelegenheit mit meiner Betreuerin Strandflieder-Pflanzen in der Natur zu untersuchen. Bis auf eine Kollegin sprachen alle Mitarbeiter fließendes Englisch, sodass die Kommunikation problemlos funktionierte.
Ich hatte zwar vor meinem Praktikum ein wenig Portugiesisch gelernt, was aber natürlich nicht für Unterhaltungen ausreichte. Aber ich konnte immerhin die grundlegenden Dinge halbwegs ausdrücken, was meist auch reichte. Denn viele Portugiesen bemühen sich Englisch zu sprechen.
Neben den vielen positiven Erfahrungen während des Praktikums gab es leider auch einen Wehrmutstropfen, da die Betreuung durch das lokale IAESTE-Komitee leider kaum vorhanden war. Zwar wurde meinem Wunsch entsprechend eine Unterkunft im Studentenwohnheim der technischen Universität organisiert. Aber eigentlich sollte ich nach meiner Ankunft am Studentenwohnheim von einem IAESTE-Mitglied begrüßt werden. Stattdessen gab es nur einen Zettel. Auch später ging keine Initiative von IAESTE aus. Aus Deutschland bin ich es gewöhnt, dass für die Praktikanten Ausflüge angeboten werden, damit man Land und Leute besser kennenlernen kann. Erst nachdem zwei Monate meines Praktikums vorüber waren, wurde ein Ausflug mit vielen anderen Praktikanten aus aller Welt nach Sintra (in der Nähe von Lissabon) organisiert. So habe ich erst dann herausgefunden, dass ein weiterer IAESTE-Praktikant die ganze Zeit im Wohnheim nebenan gewohnt hatte und ich nichts davon wusste. Es wäre also toll gewesen, wenn das lokale IAESTE-Komitee den Kontakt zu anderen Praktikanten von Anfang an hergestellt hätte.
Die fehlende Organisation von Ausflügen in Portugal durch IAESTE habe ich nicht so sehr bedauert, da ich in meinen drei Monaten auch allein oder mit anderen Studenten aus dem Wohnheim genug zu erleben hatte. Da ich mich in Lissabon relativ einfach zurecht gefunden habe, war es kein Problem für mich alleine Ausflüge zu organisieren. Und bei Problemen haben wir jederzeit meine Mitbewohner im Studentenwohnheim oder Arbeitskollegen geholfen.
Die Unterkunft im Studentenwohnheim, welches das lokale IAESTE-Komitee für mich organisiert hatte, war sehr preisgünstig und war bis auf die Kakerlaken sehr nett. Die ersten zwei Monate wohnte ich in einem Wohnheim im Vorort Cruz Quebrada, etwas außerhalb von Lissabon. Im August musste ich dann in ein anderes Wohnheim umziehen, da die meisten Wohnheime in den Semesterferien geschlossen werden und fast alle Studenten zu ihrer Familie fahren. Diese Unterkunft lag zwar viel zentraler mitten in Lissabon, aber das Zimmer sowie Küche und Bad waren sehr klein. Letztendlich war es für den Preis von 120€ pro Monat schon in Ordnung.
Die Bezahlung meines Gehaltes ließ im ersten Monat zwar etwas länger auf sich warten, weil es wohl Unstimmigkeiten bezüglich der Zuständigkeit gab, aber das lief anschließend viel besser. Von dem hohen Gehalt von 750€ konnte ich sehr bequem leben und viel unternehmen. Zusammenfassend kann ich jedem, der die Gelegenheit hat, empfehlen ein Auslandspraktikum zu machen, vor allem in Portugal. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen, denn es waren wirklich drei unvergesslich schöne Monate.